Nordkalk

Kalksteinbasierende Lösungen für Industrie, Landwirtschaft und Umweltschutz

Bodenstabilisierung & Baustoffe

Kalk ist ein wirksames Mittel, um weichen und nassen Lehmboden zu verbessern. Tiefenstabilisierung wird als Grundlage beim Straßen- und Schienenbau angewendet, um zu verhindern, dass der Boden absinkt und um die Tragfähigkeit zu verbessern. Mit der Oberflächenstabilisierung ist es möglich, die Bodeneigenschaften beim Straßenbau zu verbessern.

Die Asphaltindustrie benötigt Kalk als Füllstoff. Zusammen mit Bitumen verbindet es Steinmaterialien, um eine stabile Oberfläche mit einer langen Haltbarkeit, auch unter wechselnden Bedingungen, zu erhalten. Auch Weißkalkhydrat wird in der Asphaltindustrie als Füllstoff verwendet.

Mit Kalkstein lässt es sich gut und einfach arbeiten, und so wird es schon seit Jahrhunderten als Baumaterial genutzt. Die alten Ägypter bauten ihre Pyramiden und Tempel aus Kalkstein, in der griechisch-römischen Kultur wurde häufig Marmor für Statuen und Gebäude verwendet. Schon vor 4000 Jahren wusste man, wie man Branntkalk und daraus Mörtel herstellt. Im Mittelalter wurden Schlösser und Kirchen aus Kalkstein, Mörtel, Gips und Farben gebaut, die auf Kalkbasis hergestellt wurden.Noch bis in die sechziger Jahre war die vorrangige Verwendung von Kalk der Einsatz in der Bauindustrie.

Heute gibt es eine Reihe weiterer Einsatzmöglichkeiten, aber Kalkstein ist weiterhin ein wichtiger Faktor im Baugewerbe. Gemahlener Kalkstein ist der weltweit am häufigsten verwendete Füllstoff. Er wird für Dachpappe und Wandvertäfelungen, im Beton, Fugenmörtel und Mörtel eingesetzt. Zement wird aus Kalkstein hergestellt, und Dolomit wird für Steinwolle benötigt. Gebrannter Kalk wird als Bindemittel für Ziegelsteine genutzt und Weißkalkhydrat für Fugenmörtel und Mörtel.

  
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